Donaunixen/ Rheintöchter

Die Donaunixen oder die Rheintöchter

Man kennt sie seit langer Zeit und im Lied des Nibelungen sagen sie die Zukunft voraus. Sie sind allgegenwärtig. Tauchen unvermutet aus den Fluten auf und jeder der ihnen begegnet ist verzaubert, möchte mit ihnen spielen und ihnen in die Fluten folgen. Doch ehe man es sich versieht, sind sie verschwunden. Ein Spiel der Wellen, eine Illusion der Wasserspiegelungen?

Diese elemenateren Wessen lassen sich nicht fangen, man kann von Glück sprechen, wenn wir ihnen begegenen. Auch Riesen und Zwerge sind Ihre Begleiter. Die Donaunixen spielen, tanzen und verirren sich auch einmal an Land. Glauben Sie nicht ihren Einflüsterungen und Versprechungen, das gehört zum Spiel, aber hören sie aber auf ihre Rat!

Im Nibelungenlied, sind es die Donaunixen, die als Zukunftsseher und Helfer aus den Fluten der Donau auftauchen. Sie sagen Hagen die tragische Zukunft voraus. Die Donaunixe vom Hößgang rettet den Fährmann Kilian. Er setzt in einer stürmischen Nacht eine Gräfin mit ihren drei Kindern über den gefährlichen Strudel. So kann sich die Gräfin in höchster Not vor den Türken retten. Doch Kilian kommt dabei in große Gefahr. Das geschah im Jahr 1529 und ist lange her.

Aber was bedeuteten schon Jahrhunderte für zeitlose Nixen? Nichts! Ein kurzer Wellenschlag der Geschichte.

Presse
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Referenzes: © Foto Wolfgang Hauck

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